Chronik der Ereignisse bei der Grotte

.... die Grotte als besonderer Ort. So ist im Gedenkbuch der Pfarre Bisamberg ein nicht alltägliches Ereignis niedergeschrieben:

„Am 6. März 1939 kommt abend ein Herr aus Korneuburg zur Lourdesgrotte. Bald darauf fällt ein Schuss. Einige Augenblicke später findet man jenen Herrn vor dem Eingang der Grotte tot auf dem Boden liegend. Wie allabendlich, brannten auch jetzt eine Anzahl Kerzen sowohl unten in der Grotte als auch oben in der Nische. Auch in den ersten Minuten nach dem Selbstmord brannten die Lichter. Plötzlich waren sämtliche Lichter ausgelöscht, obwohl vollkommene Windstille herrschte. Der Grottenvater*) verfügte, die Kerzen wieder anzuzünden, doch vergebens! Nicht eine einzige brannte! Er war gezwungen, jene Kerzen, die bei dem Selbstmord geleuchtet hatten, zu entfernen und durch andere zu ersetzen. Diese brannten dann wie gewöhnlich. Dieser Bericht ist ganz wortgetreu nach der übereinstimmenden Aussage zweier Zeugen niedergeschreiben.“

*)Der Kirchenvater (hier Grottenvater) sollte jeweils den neuangekommenen Pfarrer mit den alten Sitten und Gebräuchen bekanntmachen. Er war behilflich bei kirchlichen Veranstaltungen und hatte die Aufsicht über die Lourdesgrotte über.


 

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